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Ja zur Feuerwerksinitiative

Tareo - Kann ich bei dir groß werden?

Tierschutz

Beschreibung

Update  Oktober 2026 - Eigentlich hätte Tareo gerade Wichtigeres zu tun.

Zum Beispiel herausfinden, ob Blätter wirklich nur zum Anschauen durch Gitterstäbe da sind. Ob man schneller ist als ein Schmetterling. Wie viele Schuhe ein Mensch eigentlich braucht und warum ausgerechnet die interessantesten immer tabu sind. Er müsste lernen, dass Gras an den Pfoten kitzelt, dass Pfützen hervorragend zum Reinspringen geeignet sind und dass man nach einem großen Abenteuer sehr plötzlich und sehr tief schlafen kann. Tareo ist schließlich noch ein Hundekind.

Inzwischen misst er etwa 44 Zentimeter. Er ist neugierig, hält sich aber eher im Hintergrund. Am sichersten fühlt er sich bei seinen Geschwistern. Dort kennt er die Regeln, dort weiß er, wohin mit sich.

Und dann wäre da noch diese kleine Sache mit den Menschen. Die findet Tareo nämlich offenbar doch ziemlich spannend. So ganz traut er dem Ganzen noch nicht, aber die Neugier gewinnt immer öfter. Dann kommt er tatsächlich auch mal von selbst näher und schaut, was wir da eigentlich treiben.

Eigentlich wäre das der Moment, an dem seine Welt jeden Tag ein bisschen größer werden müsste. Stattdessen endet sie noch immer an Gittern. Während andere Welpen lernen, im Auto mitzufahren, Besucher zu begrüßen, über Wiesen zu laufen oder sich abends selbstverständlich neben ihren Menschen zusammenzurollen, lernt Tareo vor allem eines: warten. Das ist nicht niedlich. Und es ist auch keine harmlose Zwischenstation.

Welpenzeit lässt sich später nicht nachholen. Jeder Monat, den Tareo dort verbringt, ist ein Monat, in dem ihm genau die Erfahrungen fehlen. Eigentlich müsste man ihm jetzt dringend zeigen, wie viel es außerhalb seines Zwingers noch zu entdecken gibt: Staubsauger, die man wahlweise für hochgefährlich oder völlig überflüssig hält, viel zu große Stöcke, die unbedingt mit nach Hause müssen, Socken mit ungeklärtem Verbleib, Gartenschläuche, die man vorsichtshalber anbellt, Sofas, die nach spätestens fünf Minuten selbstverständlich dem Hund gehören, und all die kleinen Katastrophen, die einen Welpenalltag überhaupt erst richtig machen. Stattdessen verpasst Tareo gerade genau diese herrlich normalen Dinge.

Noch hat er sich seine Neugier bewahrt. Noch schaut er nicht nur weg, sondern auch hin. Noch versucht er herauszufinden, ob Menschen vielleicht doch etwas Gutes bedeuten können.

Eigentlich hätte Tareo wirklich Wichtigeres zu tun. Wenn Sie ihm zeigen möchten, wie sich all diese herrlich normalen Welpenabenteuer anfühlen, dann rufen Sie bitte seine Vermittlerin an. Irgendjemand muss schließlich dafür sorgen, dass dieser kleine Kerl endlich genug Unsinn fürs echte Leben nachholen darf.

 

Ein Videos finden Sie. auf unserer Website.

 

Drei Blickwinkel

1. Tareo Ciao liebe Menschen, ich bin Tareo und ich habe 4 Schwestern und 3 Brüder. Wir sind noch Babys (Anfang Juli26) aber wir wissen nicht, wo unsere Mama ist und sind ganz alleine auf der Welt. Darum haben uns die Menschen eingefangen und hierhergebracht. Aber hier ist es überhaupt nicht schön. Ich glaube, irgendwas stimmt hier nicht, wir sind in einem kleinen Käfig mit so einem ollen harten Boden und da müssen wir immer bleiben. Im Käfig nebenan wohnen erwachsene Hunde, die haben erzählt, dass das hier ein Hundelager ist und wenn man HIER eingesperrt wird, muss man für immer bleiben – bis man stirbt.

Sie haben aber auch gesagt, dass manchmal freundliche Leute herkommen und einige Hunde besuchen dürfen. Wenn man großes Glück hat und einer dieser Hunde ist, dann wird man fotografiert, damit andere Menschen (nämlich solche, die uns Hunde gernhaben und nicht immer nur so grummelig sind) die Fotos ansehen können. Und wenn man dann noch größeres Glück hat, kann einer dabei sein, der gerade auf der Suche ist nach…na zum Beispiel nach einem Hundekind, so wie ich eins bin.

Und dann sind sie tatsächlich gekommen, die netten Leute mit den Fotoapparaten. Das fanden wir das zuerst ein ganz klein bisschen unheimlich, aber das lag nur daran, dass wir sonst nie Menschen sehen. Nach einer kleinen Weile sind wir nämlich „aufgetaut“ und waren alle sehr liebevoll und sogar richtig neugierig. Alles war sehr aufregend, aber dann sind die Menschen wieder gegangen. Allerdings nicht, ohne uns zu versprechen, dass sie uns helfen werden, damit wir bald ein richtiges Zuhause finden.

2. Der Lagerbetreiber Tja, acht Neuzugänge. 10 Jahre oder länger hätten sie gutes Geld bringen können. Vielleicht wär der ein oder andere vorher krepiert - es hätte sich trotzdem noch gelohnt. Aber egal, es werden neue kommen.

3. Wir Drei Monate. In diesem Alter sollten Welpen lernen, dass Menschen freundlich sind. Dass Gras kitzelt, Schmetterlinge spannender sind als die eigene Rute und dass die Welt groß ist.

Unsere acht Welpen lernen gerade etwas anderes: Dass die Welt bis zu den Gitterstäben reicht, dass Beton der Boden ist, auf dem man aufwächst und dass Warten offenbar das Erste ist, was ein Hund können muss.

Und wir? Wir schreiben Vermittlungstexte und suchen Namen für Fotos. Wir hoffen, dass acht kleine Hundekinder nicht irgendwann zu acht erwachsenen Hunden werden, über die wir in ein paar Jahren schreiben müssen, dass sie ihre Kindheit hinter Gittern verbracht haben.

Denn heute ist ihre Geschichte noch nicht geschrieben. Heute können wir sie noch ändern.

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Steckbrief

Alter: 6 Monate
  • Herkunftsland:
    Italien
  • Geschlecht:
    männlich
  • Geburtsdatum:
    01.04.2026
  • Kastriert:
    nein
  • Grösse:
    Mittel (10 kg–25 kg)
  • Rasse:
    Mischling
  • Fellart:
    Langhaar
  • Gechippt:
    ja
  • Verträglich mit:
    Hunden
  • Gebühr:
    Euro 570
  • Aufenthaltsort:
    Tierheim
  • Aufenthaltsland:
    Italien

Kontakt


1.

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3.

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