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Ja zur Feuerwerksinitiative

Mikkel - Kleinmut sucht Großherz

Tierschutz

Beschreibung

Update Oktober 2026 – 

Hallo Du, über mich gab es im Juli schon einen Text. Da stand, dass ich irgendwann lernen darf, Menschen entgegenzulaufen. Ich glaube, dafür brauche ich noch ein bisschen. Im September habe ich nämlich erst einmal die andere Richtung genommen. Wenn mich jemand einfangen wollte, bin ich weggelaufen und habe mich versteckt. Nicht, weil ich die Menschen ärgern wollte. Ich hatte Angst. Dann fällt mir nichts Besseres ein, als schnell irgendwohin zu gehen, wo ich mich sicherer fühle.

Anfassen habe ich zugelassen. Aber etwas mit sich machen lassen und es schön finden – das ist noch nicht dasselbe.

Beim Besuch im Oktober war ich anfangs wieder angespannt. Ich wusste ja nicht, was passieren würde. Doch nach einer Weile konnte ich mich entspannen und mich mit den Menschen ein bisschen wohler fühlen. Das wollte ich Dir erzählen. Weil es für mich etwas Gutes war.

Vielleicht klingt das noch nicht nach besonders viel. Andere junge Hunde spielen gleich los oder stecken ihre Nase überall hinein. Ich schaue erst einmal. Ich muss mit dem Mutigsein noch üben. Und dafür wäre jemand gut, der auch bemerkt, wenn ich etwas schaffe, das für andere ganz leicht ist. Im September war ich übrigens 45 Zentimeter groß. Ich werde also größer, auch wenn ich mich manchmal noch ziemlich klein fühle. Meine Beine wachsen einfach weiter. Bei meinem Vertrauen dauert es länger.

An der Leine laufe ich noch nicht. Gemeinsame Spaziergänge wären deshalb etwas, auf das wir uns erst behutsam vorbereiten müssten. Auch vieles andere kenne ich noch nicht. Seit ich als Welpe mit meiner Mama und meinen Geschwistern ins Lager kam, ist meine Welt sehr begrenzt.

Ich brauche Menschen, die Erfahrung mit vorsichtigen Hunden haben und mein Zuhause gut auf mich vorbereiten. Die mir Sicherheit geben, mich sorgfältig sichern und mich kennenlernen lassen, ohne mich zu bedrängen. Vielleicht dauert manches länger, als Du hoffst. Bitte sei dann nicht enttäuscht von mir.

Ich kann Dir noch nicht versprechen, dass ich gleich zum Kuscheln komme. Aber beim letzten Besuch habe ich gezeigt, dass ich mich mit etwas Zeit entspannen kann. Daran würden wir gerne anknüpfen.

Wenn Du mehr über mich wissen möchtest, ruf bitte meine Vermittlerin an. Sie kann Dir erklären, was ich brauche und ob Du mir helfen könntest. Und falls ich am Anfang Abstand halte: Du darfst mir trotzdem freundlich Hallo sagen. Ich höre Dir von dort aus schon zu.

Dein Mikkel

Liebe Leserin, lieber Leser, Mikkel hat Ihnen gerade auf seine Weise erzählt, wo er steht. Vielleicht haben Sie beim Lesen gedacht: „Du dürftest bei mir erst einmal in Ruhe ankommen.“ Wenn Sie diesen Gedanken ernsthaft weiterverfolgen möchten, rufen Sie bitte seine Vermittlerin an. Aus einem solchen Gespräch könnte für Mikkel etwas beginnen, das ihm bisher fehlt: ein Leben mit einem Menschen, der sich seiner annimmt.

 

Ein Video finden sie auf unserer Homepage.

 

Bestimmt hat ihre Mama geglaubt, sie würde ihren Welpen eines Tages die Welt zeigen. Wie sich Gras unter den Pfoten anfühlt oder wo man im Sommer ein schattiges Plätzchen findet. Welche Geräusche gefährlich sind und welche nur neugierig machen.Und vielleicht hätte sie ihnen auch gezeigt, dass es Menschen gibt, denen man vertrauen kann.

Doch dazu kam es nie. Stattdessen brachte man die kleine Familie ins Hundelager. Seitdem wachsen Mikkel und seine acht Geschwister hinter Gittern auf. Die Welt besteht für sie aus stets verschlossenen Türen und fremden Geräuschen. Es gibt niemanden, der sie mal besucht oder sich sogar mit ihnen beschäftigt. Sie kennen nichts anderes. Und weil ihre Mama selbst nie gelernt hat, Menschen zu vertrauen, konnte sie ihnen auch das nicht mit auf den Weg geben.

Darum schauen die kleinen Hundekinder die Besucher erst einmal aus sicherer Entfernung an. Sie beobachten und sie sind vorsichtig. Dabei sind sie eigentlich genauso neugierig wie andere Welpen auch.

Doch dann geschieht etwas Schönes.

Die Tierschützer setzen sich einfach zu ihnen. Ganz ruhig und ohne etwas zu verlangen. Und nach einer Weile werden aus kleinen, vorsichtigen Blicken schon neugierige Blicke. Aus dem anfänglichen Abstand werden ein paar winzige Schritte nach vorne. Ganz langsam … aber stetig.

Vielleicht ist das der Anfang. Der Anfang eines Lebens, in dem Mikkel endlich lernen darf, was seine Mama ihm nie zeigen konnte, nämlich dass man einem Menschen einfach so entgegenlaufen kann und dass eine ausgestreckte Hand etwas Gutes bedeutet. Dass ein Körbchen weich ist und dass es jemanden gibt, der für immer bleibt.

Wenn Sie Mikkel all das zeigen möchten, dann melden Sie sich bitte bei seiner Vermittlerin. Vielleicht wartet genau auf Sie ein kleines Hundekind, das nichts lieber möchte, als endlich die Welt kennenzulernen.

Mikkels Geschwister sind übrigens die Schwestern Maristel, Myrine, Moona, Milenne, Marula und Melyra sowie die Brüder Morven und Mavius.

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Steckbrief

Alter: 5 Monate
  • Herkunftsland:
    Italien
  • Geschlecht:
    männlich
  • Geburtsdatum:
    01.05.2026
  • Kastriert:
    nein
  • Grösse:
    Mittel (10 kg–25 kg)
  • Rasse:
    Mischling
  • Fellart:
    Langhaar
  • Gechippt:
    ja
  • Verträglich mit:
    Hunden
  • Gebühr:
    Euro 570
  • Aufenthaltsort:
    Tierheim
  • Aufenthaltsland:
    Italien

Kontakt


1.

Bei Interesse an einem Tier immer zuerst Kontakt aufnehmen. Direkte Besuche sind nie erwünscht!

2.

Beschreiben Sie Ihre Wohn- und Lebenssituation, damit man sich ein Bild machen kann.

3.

Haben Sie Geduld. Die Meisten arbeiten ehrenamtlich und sind nicht ständig online.

Sie müssen sich zuerst anmelden/registrieren.

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