Jomina - Schneeflöckchen und Silberwölkchen
Beschreibung
Schneeflöckchen und Silberwölkchen tanzten durch die Winternacht… So könnte ein schönes Wintermärchen beginnen, das man gerne mit einem Becher Tee unter eine Decke auf die Couch gekuschelt an einem kalten Winterabend liest. Leider ist dies kein Märchen, sondern ein Albtraum.
Diese Geschichte spielt in einem Hundelager und die beiden Protagonistinnen sind 2 Hundekinder, die mit nur 9 Tagen in ein Hundelager gekommen sind. 9 Tage alt, von der Mutter getrennt, in einen Betonzwinger mit Gitterstäben. Dort sitzen sie nun seit 6 Monaten (Stand 10/2026) fest. Dass die beiden diese 6 Monate überlebt haben, da sprechen wir nun tatsächlich von einem Wunder. - Aber zurück in die Realität. Der Sommer war heiß, das Futter war schlecht und die beiden hatten nur einander. Das einzig Positive, denn gemeinsam lässt sich Leid besser ertragen. Sie haben die Sommernächte und -tage inmitten von jaulenden und bellenden Hunden in den Zwingern um sie herum verbracht.
Sicherlich haben sie gehört, was die alten Hunde, von denen einige bereits viele Jahre in dem Lager ausharren, erzählt haben. Dass man dauerhaft eingepfercht auf engstem Raum ist, dass es außer dem Wechsel von Tag und Nacht und den Witterungsbedingungen nie Abwechslung gibt; dass Lagerhunde nicht auf ärztliche Behandlung hoffen dürfen, wenn sie einmal krank sind und viele dadurch unter großen Schmerzen leiden, bis sie endlich sterben. Dass die einzige Chance, dieses grausame Lager zu verlassen eine Adoption ist und dass es Menschen gibt, die Hunde aus dieser erbärmlichen Lage befreien und sie in ihre Familien aufnehmen; dass der Winter naht, der Kälte, Nässe und vielleicht sogar Schnee, gegen den es in den Zwingern keinen Schutz gibt, mitbringen wird.
Diese Aussichten machen Jomina und Joretta große Angst. Bisher war auch die Vorstellung, vielleicht einmal adoptiert zu werden, von Menschen, die sie zart berühren, mit leiser Stimme zu ihnen sprechen, sie umsorgen und denen sie einmal alles bedeuten werden, eine Geschichte ohne Ton und Farbe.
Und dann ging die Gittertür auf und sie kamen herein, die Tierschützer. Vor einigen Tagen (Stand 9/2026) durften die Tierschützer die beiden Schwestern erstmalig besuchen, um sich ein Bild über ihre Entwicklung und ihren Zustand zu machen, um Fotos zu erstellen und der Welt draußen zu erzählen, dass es die beiden süßen Schwestern gibt.
Jomina war sehr schüchtern, zuweilen fast ängstlich. Sie hat den Schwanz ganz unter dem Bauch eingeklemmt und dachte, wenn ich mich nicht bewege, übersieht man mich vielleicht. Die Berührungen der Tierschützer hat sie sich aber gefallen lassen und hätten die Tierschützer länger bleiben dürfen, diese vielleicht sogar genießen können. Die Besuchszeit der Tierschützer ist aber streng reguliert und so blieb keine Zeit für die Gewöhnung an Menschen und zarte Berührungen.
Liebe Leser, Ihnen darf niemand vorschreiben, wie viel Zeit Sie unserem Schneeflöckchen schenken. Sie haben alle Zeit der Welt, der kleinen Jomina zu zeigen, dass man vor Menschen keine Angst haben muss und dass das Leben nicht nach wenigen Schritten an einem Gitter endet. Nutzen Sie Ihre Möglichkeit, Jominas Lebensgeschichte zu verändern und rufen Sie ihre Vermittlerin an – besser heute als morgen.
Ein Video finden Sie auf unserer Website.
Steckbrief
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Herkunftsland:Italien
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Geschlecht:weiblich
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Geburtsdatum:10.04.2026
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Kastriert:ja
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Grösse:Mittel (10 kg–25 kg)
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Rasse:Mischling
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Fellart:Kurzhaar
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Gechippt:ja
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Verträglich mit:Hunden
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Gebühr:Euro 570
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Aufenthaltsort:Tierheim
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Aufenthaltsland:Italien
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