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Drakonis - Vielleicht ist heute Drakonis`Glückstag

Tierschutz

Beschreibung

Eins vorneweg: Das mit den Hundenamen ist so eine Sache. Die mit uns befreundeten Tierschützer, die einmal pro Woche die Hundegefängnisse ihrer Region besuchen und dort bestenfalls einige neue Hunde kennenlernen dürfen, müssen für jedes Tier einen einigermaßen passenden Namen finden. Ob am Ende ein Name passend ist oder nicht, liegt in den Augen des Betrachters. Das gilt auch für den wunderhübschen jungen Rüden Drakonis. Eine kurze Google-Recherche (Oktober 2026) hat ergeben, dass «Drakonis» u.a. der Name einer nordirischen Black-Metal-Band ist oder eine Drachen-Figur aus der Fantasy-Literatur. Ein weiter Weg von da bis zu unserem noch etwas zurückhaltenden lieben Hundejungen… Aber was soll’s, Sie, liebe Leserin, lieber Leser, hätten bestimmt eine super Idee, wie Sie Drakonis nennen würden. Wenn er denn bei Ihnen einziehen und Ihr Leben auf einen Schlag um Längen bereichern dürfte. Wär’ das was? Dann lesen Sie bitte weiter.

Als die Tierschützer im Oktober 2026 Drakonis das erste Mal besuchen durften, da war er etwas mehr als drei Monate in Gefangenschaft. In einem Betonkerker eingesperrt, knapp 3x3m Grundfläche, drei Betonmauern und nach vorne Gitterstäbe. Als Drakonis dort ankam, das war Anfang Juli 2026, brannte die Sonne schon erbarmungslos auf das Canile, die Hitze staute sich überall und die Hunde, es sind knapp 1’000 unschuldige, bedauernswerte Geschöpfe, waren ihr ausweglos ausgeliefert. Drakonis hat diese Tortur erst mal überstanden. Im Winter wird die nächste Herausforderung auf ihn warten, die Eiseskälte wird sich in den Betonwänden festsetzen und die eingesperrten und wehrlosen Hunde werden Tag und Nacht frieren.

Aber aktuell sind wir in der Gegenwart, es ist Herbst 2026 und der auf etwa 15 Monate geschätzte Drakonis braucht dringend Hilfe in Form eines One-Way Heimfahrttickets. Die Tierschützer beschreiben ihn als noch ein wenig schüchtern, nach drei Monaten Kerker mit den entsprechenden Umgangsformen der Wärter ist er den Menschen gegenüber etwas misstrauisch geworden. Nichtsdestotrotz lasse er sich jedoch problemlos anfassen, die Leine umlegen, gemeinsam eine kurze Runde drehen. Es scheint, als sei bei Drakonis der Graben zwischen Vorsicht und Aufgeschlossenheit noch nicht sehr tief, als wolle er vertrauen, bräuchte dazu nur etwas Zeit und Übung. Sicherheit gibt ihm zurzeit Krypton, ein aufgeschlossener Rüde, mit dem er seine kleine Box teilt.

Wenn das Äußere ein Spiegel des Inneren ist, dann versteckt sich hinter Drakonis’ zurückhaltender Fassade ein allerliebster, freundlicher Hund. Sein Blick aus den ungewöhnlich schönen, hellen Augen ist sanft, sein kurzes Fell karamellbraun mit etwas weiß auf Nase, Brust und Bauch. Alles in allem bräuchte Drakonis nur diesen einen kleinen Schubs, diesen einen Menschen, der sich seiner annimmt und ihm zeigt, dass ab sofort alles gut werden wird. Dieses warme, liebevolle Zuhause braucht Drakonis jetzt, bevor sich sein Misstrauen festigt. Bevor ein weiteres Hundeleben hinter Mauern verloren geht.

Vielleicht ist heute Drakonis’ Glückstag und Sie, liebe Leserin, lieber Leser, wissen, dass er «ihr Hund» ist. Weil Sie beim Betrachten der Fotos etwas gespürt haben. Und weil Sie Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen für einen ehemals unschuldig Eingesperrten haben, genügend Platz und vielleicht sogar etwas Hundeerfahrung. Bitte kontaktieren Sie Drakonis’ Vermittlerin.

Und vielleicht könnte Drakonis sogar einer der Glücklichen sein, die mit dem kommenden Weihnachtstrapo ausreisen dürfen. Wir drücken ihm und Ihnen alle Daumen.

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Steckbrief

Alter: 1 Jahr
  • Herkunftsland:
    Italien
  • Geschlecht:
    männlich
  • Geburtsdatum:
    13.07.2025
  • Kastriert:
    ja
  • Grösse:
    Mittel (10 kg–25 kg)
  • Rasse:
    Mischling
  • Fellart:
    Kurzhaar
  • Gechippt:
    ja
  • Verträglich mit:
    Hunden
  • Gebühr:
    Euro 515
  • Aufenthaltsort:
    Tierheim
  • Aufenthaltsland:
    Italien

Kontakt


1.

Bei Interesse an einem Tier immer zuerst Kontakt aufnehmen. Direkte Besuche sind nie erwünscht!

2.

Beschreiben Sie Ihre Wohn- und Lebenssituation, damit man sich ein Bild machen kann.

3.

Haben Sie Geduld. Die Meisten arbeiten ehrenamtlich und sind nicht ständig online.

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