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Alenya - Wer kann einem kleinen Krokodil helfen?

Tierschutz

Beschreibung

In vielen Ländern liegt der Tierschutz im Argen oder es gibt bei der Umsetzung von Rechten für Tiere zu großen Spielraum. Bis an so einem Ort jemandes (Haus-)Tier behördlich beschlagnahmt wird, muss schon einiges schiefgelaufen sein. Für die Hündin Alenya und ihren Freund Arelio war Letzteres der traurige Fall. Die Details kennen wir nicht, laut Aussagen der mit uns befreundeten Tierschützer wurden die beiden Hunde in ihrem «Zuhause» misshandelt.

Dies ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch die Erklärung, weshalb Alenya Menschen gegenüber noch sehr misstrauisch ist. Als die Tierschützer sie und ihren Freund Ende Juni 2026 das erste Mal besuchen durften, da hat Alenya sehr deutlich gezeigt, was sie von den unbekannten Zweibeinern hält: nämlich gar nichts. Ihre Reaktion auf die vorsichtigen Annäherungsversuche der Tierschützer schwankte zwischen wegrennen, bellen und knurren mit oder ohne hochgezogene Lefzen. Und als letzten Trumpf im Ärmel habe die kleine Alenya versucht, sich aus lauter Angst zu gebaren «wie ein Krokodil» - mit dem Plan, dem Gegenüber mehr Furcht einzuflößen, als sie selber hatte. So erzählten es uns die Tierschützer und fügten gleich noch an, dass leider keine von Alenyas Strategien funktioniert habe. Denn irgendwann konnten die fremden Menschen sie vorsichtig berühren und sie ließ es geschehen, ohne zu mucksen.

Wie immer sind wir auch bei Alenya hoffnungsvoll gestimmt, dass es diesen einen Menschen gibt, der sein Leben mit einer von der Vergangenheit geprägten Hündin teilen möchte. Der weiß, dass hinter dem kleinen Krokodil eine verängstigte Hundedame steckt. Und sich sicher ist, dass diese Dame sanft sein kann, dass sie es eigentlich liebt, gestreichelt und liebkost zu werden. Dass sie bislang einfach nie erlebt hat, wie es ist, bedingungslos geliebt zu werden, sich auf jemanden verlassen zu können, dass jeden Tag der Napf gefüllt ist und die Spaziergänge in der Natur mit dem Lieblingsmenschen eine der schönsten Beschäftigungen sein können. Und, eine der wichtigsten Zutaten im Rezept für Alenyas Start ins neue Leben, der Mensch sollte viel Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen haben und genügend Hundeerfahrung mitbringen, um Alenyas Sprache zu verstehen.

Die geschätzt siebeneinhalb Jahre alte Hündin (Stand Juli 2026) wird vermutlich schnell merken, dass alles Böse in der Vergangenheit liegt und im Hier und Jetzt keine unmittelbare Gefahr mehr droht. Dass sie ihrem Menschen vertrauen kann, dass sie loslassen und einfach nur Alenya sein darf.

Alenya und Arelio sind seit dem 12. Juni 2026 in einem der schrecklichsten uns bekannten Hundegefängnisse eingesperrt. In ihrem Fall ist es schwierig zu urteilen, ob der Umzug ins Canile eine Verschlechterung ihrer ohnehin schon katastrophalen Lage bedeutete oder, noch schlimmer und man mag es sich nicht vorstellen, ob der Kerker eine minimale Verbesserung ihres bisherigen Lebens darstellt. Am Ende spielt das aber eine untergeordnete Rolle. Das Einzige, was zählt, ist, dass die beiden so schnell als möglich ein Zuhause finden, diesmal ein richtiges und Für-immer-Zuhause. Alenya und Arelio müssen nicht zusammen vermittelt werden, aber Alenya würde ein freundlicher, sozialer Ersthund mit ziemlicher Sicherheit eine große Hilfe beim Einstieg in ihr neues Leben sein.

Und nun zur Frage aller Fragen: Sehen Sie sich in der Lage, liebe Leserin, lieber Leser, ein kleines Krokodil zu bändigen, seine Tränen zu trocknen und ihm Schritt für Schritt die schönen Seiten des Lebens zu zeigen? Ja? Dann kontaktieren Sie bitte schnellstmöglich Alenyas Vermittlerin, wir freuen uns auf Sie!

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Steckbrief

Alter: 7 Jahre
  • Herkunftsland:
    Italien
  • Geschlecht:
    weiblich
  • Geburtsdatum:
    01.01.2019
  • Kastriert:
    ja
  • Grösse:
    Klein (6 kg–10 kg)
  • Rasse:
    Mischling
  • Fellart:
    Langhaar
  • Gechippt:
    ja
  • Verträglich mit:
    Hunden
  • Gebühr:
    Euro 515
  • Aufenthaltsort:
    Tierheim
  • Aufenthaltsland:
    Italien

Kontakt


1.

Bei Interesse an einem Tier immer zuerst Kontakt aufnehmen. Direkte Besuche sind nie erwünscht!

2.

Beschreiben Sie Ihre Wohn- und Lebenssituation, damit man sich ein Bild machen kann.

3.

Haben Sie Geduld. Die Meisten arbeiten ehrenamtlich und sind nicht ständig online.

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