Zum Hauptinhalt springen

Milde - Ein Flüstern, das sagt:

Tierschutz

Beschreibung

Wenn Mildes trauriges Märchen weitererzählt wird, dann beginnt es so: Es ist einmal ein kleines Herz, das gelernt hat, sich zu verstecken. Es schlägt leise, kaum hörbar, zwischen Betonwänden und Gitterstäben in einem grauen Zwinger – einem Ort ohne Blau des Himmels, ohne Grün des Grases, ohne das warme Gold eines Sonnenstrahls. Die Welt um sie herum ist bleiern und farblos. Die Tage ziehen in dumpfem Grau vorbei. Das Bellen der anderen Hunde klingt wie scharfes Schwarz auf kaltem Weiß. Im Sommer flimmert ein flaches, hartes Licht auf dem Beton, das nicht wärmt. Im Winter kriecht ein blasses, bläuliches Kältegrau in jede Ecke – und in jede Hoffnung.

Milde kennt keine Farben. Oder sie hat sie vergessen.Keine weichen Pastelltöne der Geborgenheit. Kein warmes Orange des Spielens. Kein zartes Rosé von Zuwendung. Nur die stumpfen Töne der Angst, des Rückzugs, des Wartens. Sie lebt im Schatten der Reize.

Es ist nicht leicht, Milde aus ihrem Zwinger zu holen. Wenn sie könnte, würde sie fliehen. Weit weg. Dorthin, wo niemand sie sieht. Oder dorthin, wo niemand mehr etwas von ihr will.

Und doch: In der dunkelsten Geschichte leuchtet manchmal ein kleiner Funke. Milde läuft an der Leine – unsicher, mit steifen Bewegungen, aber sie läuft. Die Hände unserer Tierschützer beruhigen sie. Ein sanftes Streicheln, ein Flüstern, das sagt: „Du bist sicher.“ Und manchmal, für einen Atemzug, glaubt sie es sogar.

Mit Geduld, mit ruhigen Stimmen, mit einer offenen Hand gelingt es unseren Helfern, Milde ein Stück herauszuholen aus sich selbst. Sie geht mit – noch wackelig, aber tapfer. Und das ist er: der erste Schritt zurück ins Bunte.

In ihrem Zwinger teilt sie das Leben mit anderen – mit Hündinnen und Rüden. Keine Feindseligkeit, nur stille Gemeinschaft unter Leidensgenossen. Sie verstehen sich ohne Worte. Ihre Geschichten ähneln sich, ihre Träume vermutlich auch.

Vielleicht träumt Milde nachts von einem Garten. Von Gras unter den Pfoten. Vom Wind, der durch Bäume rauscht. Von einer Hand, die nicht zieht, sondern begleitet. Von Farben, die nicht nur in Märchen vorkommen.

Wenn also Ihre Farbstifte noch bereitliegen – es ist noch nicht zu spät. Der Zauberstab liegt diesmal vielleicht nicht bei einer Fee, sondern in Ihren Händen. Oder ganz einfach im Hörer, den Sie jetzt abnehmen, um Mildes Vermittlerin anzurufen.  Denn was ist eine Welt ohne Farbe? Und was ist ein Märchen ohne ein Happy End?

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Es war einmal ein kleiner Hund, der wünschte sich seine bunte Welt zurück. Denn die Welt hatte ihre Farben verloren und ein trauriges Grau lag wie ein Schleier über allem. Alles schien matt und trist. Es war, als hielte die Welt den Atem an. Ungefähr so könnte Mildes trauriges Märchen beginnen...

Seit Monaten sitzen die Geschwister Milde, Manabu, Manniel, Marius und Michelia in einem grauen Zwinger aus Beton fest. Es ist laut, im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt und langweilig.

Auch wenn die Kindheit kurz ist, so hat doch jeder eine verdient. Eine entspannte Umgebung, frische Luft, Sonnenlicht und regelmäßige Bewegung in der Natur, gute und ausgewogene Ernährung, liebevolle Zuwendung und Freude - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Nichts davon findet sich in der Kindheit unserer Milde wieder. Eine farblose Kindheit, ein trauriger Gedanke, nicht wahr?

Sind Ihre Farbstifte gespitzt? Wenn Sie die Farben zurück in Mildes Welt zaubern möchten, dann greifen Sie schnell zum Zauberstab oder besser noch zum Telefonhörer und rufen Sie schnell Mildes Vermittlerin an. Es kann doch manchmal nicht bunt genug sein, finden Sie nicht?

Auf Favoritenliste setzen

Steckbrief

Alter: 3 Jahre
  • Herkunftsland:
    Italien
  • Geschlecht:
    weiblich
  • Geburtsdatum:
    01.04.2023
  • Kastriert:
    ja
  • Grösse:
    Mittel (10 kg–25 kg)
  • Rasse:
    Mischling
  • Fellart:
    Kurzhaar
  • Gechippt:
    ja
  • Verträglich mit:
    Hunden
  • Gebühr:
    Euro 515
  • Aufenthaltsort:
    Tierheim
  • Aufenthaltsland:
    Italien

Kontakt


1.

Bei Interesse an einem Tier immer zuerst Kontakt aufnehmen. Direkte Besuche sind nie erwünscht!

2.

Beschreiben Sie Ihre Wohn- und Lebenssituation, damit man sich ein Bild machen kann.

3.

Haben Sie Geduld. Die Meisten arbeiten ehrenamtlich und sind nicht ständig online.

Sie müssen sich zuerst anmelden/registrieren.

Anmeldung