Boop, m./kastr., geb. ca. 3/2015, Größe 45 cm
Beschreibung
BOOP sucht immer noch ein Zuhause - aber auch über eine Patenschaft würde er sich freuen.
Vorgeschichte:
Eine freiwillige Helferin des Tierheims wurde auf einen Mann aufmerksam, als sie zwei Hunde im Auto des Mannes sah. Als sie ihn auf die Hunde ansprach, sagte er ihr, dass er sie gefunden habe. Vermutlich stammen die beiden Hunde aus einer Zucht, wo diese Rasse speziell für Hundekämpfe gezüchtet wird. Offenbar entkamen BOOP und Betty, die vermutlich seine Schwester ist, dem Züchter, denn der Mann fand sie auf der Straße. Er wusste nicht recht wohin mit ihnen. Er hatte zwar Interessenten für die Tiere, aber er traute den Leuten nicht über den Weg und vermutete, sie würden die Hunde entweder für Kämpfe oder zur Zucht missbrauchen. So haben wir die Hunde übernommen. Betty ist nun schon seit längerem glücklich vermittelt. Nur BOOP wartet immer noch auf eine Familie.
Verhalten zu Menschen generell; Kinderverträglichkeit:
BOOP ist ein sehr freundlicher und menschenbezogener Hund, der keinerlei Ängste gegenüber Menschen zeigt. Er ist verschmust und lässt sich sehr gerne streicheln und er genießt es, mit dem Ball oder anderen Spielzeugen zu spielen. Wir sind sicher, dass er auch mit Kindern keine Probleme haben wird, sie sollten allerdings schon standfest sein.
Wesen:
BOOP ist ein sehr netter Hund, der den ganzen Tag über Ball spielen könnte. Zwischendurch schmust er auch sehr gerne, aber er liebt es aktiv und in Bewegung zu sein. Er ist aktiv und hat das mit dem Gehorsam noch nicht so ganz verstanden. Daran muss man in jedem Fall noch mit ihm arbeiten. Auch sollten seine neuen Besitzer mindestens genauso stur sein wie er, um mit seinem kleinen Dickkopf zurecht zu kommen. Er muss noch viel lernen, aber da er ein schlaues Kerlchen ist, wird er bei den richtigen Menschen schnell zu einem tollen und treuen Begleiter werden. Im Auto fährt er brav mit.
Verträglichkeit mit Artgenossen:
Mit Hündinnen versteht er sich problemlos. Rüden mag er lieber, wenn sie sich ihm unterordnen.
Besondere Merkmale:
BOOP ist ein Staffordshire Terrier-Mischling und gehört damit zu den sogenannten Listenhunden. In Spanien wird die Haltung eines solchen Hundes durch diverse Auflagen so erschwert, dass sich dies kaum jemand mehr leisten kann. Das bedeutet für viele sehr liebe Familienhunde die Abschiebung in die Tötungsstation, wenn sie Glück haben, findet sich eine Tierschutzorganisation und bringt sie bei sich unter. Oft müssen die Tiere dort aber bis zu ihrem Lebensende im Zwinger sitzen, denn eine Weitervermittlung in Spanien ist so gut wie unmöglich, auch die Verbringung nach Deutschland ist in machen Bundesländern nicht erlaubt, in die Schweiz ist es wegen seiner kupierten Ohren nicht erlaubt, was das Ganze weiter erschwert.
Wir bitten Sie, bei ernsthaftem Interesse an BOOP vorab zu klären, ob die Haltung dieser Rasse an Ihrem Wohnort erlaubt ist (bzw. welche Bedingungen erfüllt werden müssten). Wir helfen Ihnen dabei aber natürlich gerne!
Wo soll der Hund leben:
Für BOOP suchen wir verantwortungsbewusste Menschen, die Zeit haben, den Hund mit der erforderlichen Sorgfalt zu erziehen und natürlich um viel mit ihm zu spielen und ihn auszulasten. Er ist ein aktiver Hund und braucht bewegungsfreudige Menschen. Er kann sicherlich in eine aktive, fröhliche Familie mit größeren Kindern vermittelt werden.
Er eignet sich auch als Zweithund für eine Hündin.
Ausreise:
BOOP ist bei Übergabe geimpft, gechipt, kastriert und wird vor Ausreise auf Mittelmeerkrankheiten getestet.
Tierheim in Albolote/Granada, Spanien seit 2015
Informationen zum Tierheim in Albolote, Spanien
Der Tierschutzverein Asociación Amigos de los Animales ist eine private Tierschutzorganisation und finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Vermittlungsgebühren. Der Verein hat seit über 30 Jahren ein eigenes und durch die Behörden autorisiertes Tierheim, das sich in Albolote, einer Kleinstadt in der Nähe von Granada (Andalusien, Spanien), befindet. Im Tierheim selbst werden täglich ca. 50 Hunde und 20 Katzen versorgt. Weitere Tiere befinden sich in Pflegestellen bei Freiwilligen des Tierheims. Alle Mitarbeiter in Spanien und in Deutschland (Fellnasen aus Albolote) sind ehrenamtlich tätig und stecken viel Zeit, Engagement und Liebe in unser Ziel, möglichst vielen ausgesetzten und/oder misshandelten Tieren helfen zu können sowie Menschen zu helfen, die ihr Haustier - aus welchen Gründen auch immer - bei uns abgeben wollen.
Durch Vermittlungen und die damit eingehenden Schutzgebühren werden nicht annähernd die Kosten gedeckt, weshalb wir nach wie vor auf Spenden angewiesen sind. Mit Info-Ständen bei Veranstaltungen informieren wir über uns und das Thema Tierschutz, wir führen neben all der Arbeit mit unseren Tieren Kastrations-Kampagnen durch und besuchen mit den Hunden Schulen, Kindergärten und stellen unsere Arbeit in lokalen Fernseh-Sendern vor. Es soll sich schließlich auch langfristig etwas ändern in Spanien!
Bei der Mühe, die sich wirklich ALLE geben, ist ein Tierheim kein schöner Ort. Die Tiere haben zwar ein Dach über den Kopf und werden vollumfänglich versorgt, haben aber täglich nur zwei Stunden Freilauf in dem vor ihren Zwingern befindlichen Gehege während die Zwinger gereinigt werden. Zudem ist es laut und eng und sie sind extremen Witterungsverhältnissen ausgesetzt, denn in Granada ist es im Winter empfindlich kalt und regnerisch, während es im Sommer unglaublich heiß wird. Es ist und bleibt ein Tierheim, aber ganz sicher kein Ort, an dem ein Tier sein Leben verbringen sollte!
Ohne Vermittlungen ist dauerhaft kein Tierschutz möglich. Deshalb arbeiten alle Helferinnen und Helfer in Spanien und Deutschland Hand in Hand zusammen, um zu versuchen, für jedes unserer Tiere ein passendes Zuhause zu finden.
Helfen Sie uns, damit wir auch weiterhin vielen Fellnasen helfen können!
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Steckbrief
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Herkunftsland:Spanien
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Geschlecht:männlich
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Geburtsdatum:---
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Kastriert:ja
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Grösse:mittel
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Rasse:Staffordshire-Mischling
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Fellart:Kurzhaar
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Gechippt:ja
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Verträglich mit:---
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Gebühr:---
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Aufenthaltsort:Tierheim
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Aufenthaltsland:spanien
Kontakt
1.
Bei Interesse an einem Tier immer zuerst Kontakt aufnehmen. Direkte Besuche sind nie erwünscht!
2.
Beschreiben Sie Ihre Wohn- und Lebenssituation, damit man sich ein Bild machen kann.
3.
Haben Sie Geduld. Die Meisten arbeiten ehrenamtlich und sind nicht ständig online.