Bea, w./kastr., geb. ca. 2022, sucht eine Chance
Beschreibung
Bea hat eine sehr schwere Zeit hinter sich. In ihrer Kolonie wurden alle Katzen mit einer Schrotflinte getötet. Nur sie und ihr Kind konnten überleben. Als wir sie vor zwei Jahren aufnahmen, war sie völlig verängstigt, ihre Ohren waren voller Blut und sie konnte kaum atmen. Sie hatte eine sehr schwere Lungenentzündung, und wir konnten sie erst sterilisieren, als sie sich vollständig erholt hatte. Außerdem hat sie noch immer eine kleine Schrotkugel in ihrem Körper, eine Folge der Schüsse.
Zwei Tierärzte haben sie untersucht und versichert, dass die Kugel ihr keinen Schaden zufügt und ihre Organe nicht beeinträchtigt. Als Folge der Lungenentzündung wurde leider eine ihrer Lungen geschädigt. Dies ist jedoch nicht ansteckend und hindert sie nicht daran, ein normales Leben zu führen. Sie muss nur ihre Behandlung fortsetzen: Sie nimmt Prednison, dass sie ohne Probleme einnimmt, wenn es ihr mit etwas gegeben wird, das sie mag. Alle notwendigen Tests wurden bereits durchgeführt, und es sind keine weiteren Untersuchungen erforderlich.
Bea lebt aktuell auf einer Pflegestelle und lebt dort in einem Zimmer. Sie erhält jeden Tag morgens und nachmittags Besuch von ihrem Pflegefrauchen (sie hat noch andere Tiere zu versorgen). Dies verschafft ihr Gesellschaft, Routine und Zuneigung.
Wesen:
Bea ist eine zurückhaltende Katze. Sie gehört nicht zu denen, die auf das Sofa klettern, um gestreichelt zu werden, aber sie hat ihre besonderen Momente: Sie kommt, um nach Schinken oder Leckerlis zu betteln, sie mag es, mit einem Pompon gestreichelt zu werden, und sie spielt, wenn sie sich wohlfühlt. Mit einigen Katzen hat sie sich gut verstanden, mit anderen ist sie lieber für sich. Sie hat in einem Haus mit Kindern gelebt, hat sich aber versteckt. Es ist nicht so, dass sie Kinder nicht mag, sie braucht nur Respekt und möchte nicht zum Spielen gezwungen werden. Sie lässt sich sehr leicht medikamentös behandeln.
Verträglichkeit:
Wir glauben, dass sie in einem Haus als Einzelkatze glücklich wäre, obwohl sie mit ruhigen Katzen zusammengelebt hat. Sie sollte in einem Haushalt ohne kleine oder sehr aktive Kinder leben. Bea braucht Ruhe und Freiraum.
Obwohl Bea an einem sicheren Ort ist, verbringt sie die meiste Zeit allein. Sie hatte noch keine Gelegenheit, in einem stabilen Zuhause zu leben, mit täglicher Zuneigung und Menschen, die ihr nahestehen. Wir glauben, dass sich ihr Charakter in dieser idealen Umgebung ändern könnte. Wir denken nicht, dass sie zu einer Schoßkatze wird, aber wer weiß, vielleicht entspannt sie sich, gewinnt Vertrauen und zeigt mehr von ihrer Sanftheit, die sich bereits abzuzeichnen beginnt. Ein geschützter Innenhof könnte sie sehr glücklich machen und ihr Freiheit ohne Gefahr bieten. Das Wichtigste ist, dass ihre Familie sie so akzeptiert, wie sie ist, ohne mehr von ihr zu verlangen, als sie geben kann.
Bea ist negativ auf FeLV, FIV, Calicivirus und Coronavirus, kastriert und geimpft. Bea ist eine besondere Katze. Sie stört nicht, sie verlangt nichts, sie braucht nur Ruhe, Liebe, Geduld und eine echte Chance, geliebt zu werden.
Aufenthaltsort:
Pflegestelle in Granada/Spanien
Informationen zum Tierheim in Albolote, Spanien
Der Tierschutzverein Asociación Amigos de los Animales ist eine private Tierschutzorganisation und finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Vermittlungsgebühren. Der Verein hat seit über 30 Jahren ein eigenes und durch die Behörden autorisiertes Tierheim, das sich in Albolote, einer Kleinstadt in der Nähe von Granada (Andalusien, Spanien), befindet. Im Tierheim selbst werden täglich ca. 50 Hunde und 20 Katzen versorgt. Weitere Tiere befinden sich in Pflegestellen bei Freiwilligen des Tierheims. Alle Mitarbeiter in Spanien und in Deutschland (Fellnasen aus Albolote) sind ehrenamtlich tätig und stecken viel Zeit, Engagement und Liebe in unser Ziel, möglichst vielen ausgesetzten und/oder misshandelten Tieren helfen zu können sowie Menschen zu helfen, die ihr Haustier - aus welchen Gründen auch immer - bei uns abgeben wollen.
Durch Vermittlungen und die damit eingehenden Schutzgebühren werden nicht annähernd die Kosten gedeckt, weshalb wir nach wie vor auf Spenden angewiesen sind. Mit Info-Ständen bei Veranstaltungen informieren wir über uns und das Thema Tierschutz, wir führen neben all der Arbeit mit unseren Tieren Kastrations-Kampagnen durch und besuchen mit den Hunden Schulen, Kindergärten und stellen unsere Arbeit in lokalen Fernseh-Sendern vor. Es soll sich schließlich auch langfristig etwas ändern in Spanien!
Bei der Mühe, die sich wirklich ALLE geben, ist ein Tierheim kein schöner Ort. Die Tiere haben zwar ein Dach über den Kopf und werden vollumfänglich versorgt, haben aber täglich nur zwei Stunden Freilauf in dem vor ihren Zwingern befindlichen Gehege während die Zwinger gereinigt werden. Zudem ist es laut und eng und sie sind extremen Witterungsverhältnissen ausgesetzt, denn in Granada ist es im Winter empfindlich kalt und regnerisch, während es im Sommer unglaublich heiß wird. Es ist und bleibt ein Tierheim, aber ganz sicher kein Ort, an dem ein Tier sein Leben verbringen sollte!
Ohne Vermittlungen ist dauerhaft kein Tierschutz möglich. Deshalb arbeiten alle Helferinnen und Helfer in Spanien und Deutschland Hand in Hand zusammen, um zu versuchen, für jedes unserer Tiere ein passendes Zuhause zu finden.
Helfen Sie uns, damit wir auch weiterhin vielen Fellnasen helfen können!
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Steckbrief
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Herkunftsland:Spanien
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Geschlecht:weiblich
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Geburtsdatum:---
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Kastriert:ja
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Haltung:wohnung
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Fellart:Kurzhaar
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Handicap:---
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Gechippt:ja
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Rasse:EHK
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Gebühr:---
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Aufenthaltsort:Pflegestelle
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Aufenthaltsland:spanien
Kontakt
1.
Bei Interesse an einem Tier immer zuerst Kontakt aufnehmen. Direkte Besuche sind nie erwünscht!
2.
Beschreiben Sie Ihre Wohn- und Lebenssituation, damit man sich ein Bild machen kann.
3.
Haben Sie Geduld. Die Meisten arbeiten ehrenamtlich und sind nicht ständig online.