Buddy, m./kastr., geb. 10/2015, Größe: ca. 50 cm
Beschreibung
Vorgeschichte:
Buddy wurde im Alter von etwa einem Jahr in einem Dorf gefunden, in dem häufig Podencos und andere Jagdhunderassen ausgesetzt werden. Buddy wurde von der Straße gerettet und fand ein Zuhause. Da der Rüde des Hauses ihn nicht akzeptierte, wurde er in eine Pflegestelle in der Stadt gebracht, wo er einige Monate lang bei Studentinnen lebte. Später konnte eine Stelle für ihn gefunden werden, in der er nun acht Jahre lang lebte. Seine Besitzerin, die noch einen weiteren Hund und zwei Katzen hat, musste sich aufgrund persönlicher Probleme dazu entschließen, sich von drei ihrer Tiere zu trennen.
Wesen:
Buddy zeigte sich von Anfang an offen, fröhlich und verspielt. Seine ehemalige Besitzerin bemerkte jedoch, dass Buddy Traumata und Ängste hatte, insbesondere bei plötzlichen Geräuschen, vor Männern und bestimmten Gegenständen wie Besen, Mopps, einigen Leinen. Aufgrund dieses Verhaltens vermuten wir, dass Buddy von seinem früheren Besitzer misshandelt worden sein könnte, was bei Jagdhunden ja leider oft vorkommt. Während seines Aufenthalts bei seiner ehemaligen Besitzerin konnten viele seiner Ängste abgebaut werden. Wir vermuten, dass dies durch ihre enge Bindung zu ihm beeinflusst war, daher ist es wahrscheinlich, dass Buddy sich auch an seine neue Lebenssituation anpassen kann. Dennoch ist Buddy - wie die meisten Podencos - ein sensibler Hund, der unter bestimmten Umständen plötzlich Angst zeigen könnte.
Er ist zurückhaltend gegenüber Fremden. Man muss langsam mit ihm umgehen, darf ihn nicht anschreien und schon gar nicht die Hand gegen ihn erheben. Er braucht einfach ein wenig Zeit, um sich an jemanden zu gewöhnen, dann ist er sehr verschmust und liebevoll.
Verträglichkeit mit Artgenossen:
Generell ist Buddy sehr verträglich und versteht sich gut mit Rüden und Hündinnen. Gelegentlich hatte die ehemalige Besitzerin Probleme mit sehr großen Hunden (Deutschen Schäferhunden), die ihn eingeschüchtert haben. In der Hundepension, in der Buddy nun lebt, beobachten wir, dass er keine Probleme mit großen, verträglichen Hunden hat, und wir vermuten, dass eine Beziehung von Überbehütung und Bindung das Verhalten des Tieres beeinträchtigt haben könnte.
Wo soll Buddy leben:
Buddy ist nach wie vor aktiv und braucht Bewegung. Er ist es gewohnt, morgens einen langen Spaziergang zu machen. Obwohl er 10 Jahre alt ist, ist er in voller Form und liebt es mit anderen Hunden zu spielen, im Wasser zu sein und in ruhigen Gegenden ohne zu viel Lärm und Menschenmengen spazieren zu gehen. Er benötigt tägliche Aktivität, um ausgeglichen zu sein, daher ist er nicht für sehr alte Menschen oder solche mit einem passiven Lebensstil geeignet. Im Haus ist er sehr ruhig. Er ist sowohl drinnen als auch draußen gut erzogen und ist stubenrein. Er reist problemlos im Auto mit.
Er hat ein Jahr lang mit zwei Kindern im Alter von 6 und 8 Jahren zusammengelebt. Er mag es nicht, wenn jemand schreit oder wenn Kinder durchs Haus rennen. Wenn Kinder ruhig sind und ihn streicheln, ist er begeistert. Wir glauben, dass es aufgrund seines Alters und um Probleme zu vermeiden besser wäre, wenn er in einem Zuhause ohne ganz kleine Kinder lebt. Buddy war es auch gewohnt, Zeit allein (mit der Begleitgruppe) zu verbringen, da seine Besitzerin viele Stunden außerhalb des Hauses arbeitet. Er hat in der Stadt gelebt, aber er mag das Land und ruhige Gegenden lieber.
Buddy hat einen empfindlichen Magen. Sein Futter sollte getreidefrei sein und Proteine wie z.B. von Kaninchen enthalten (jetzt bekommt er das Optima Nova Kaninchen). Seine Besitzerin kochte wohl immer für ihn, jetzt musste er in der Hundepension wieder Trockenfutter essen, was ihm jedoch keinerlei Probleme bereitet.
Allgemeiner Hinweis:
Zu rassespezifischen Merkmalen und/oder möglichen generellen gesundheitlichen Problemen, die u. a. von der Anatomie eines Hundes abhängen können (z. B. kurze Beine i. V. m. langem Rücken, o. a. typische Probleme vieler großer Hunde, wie Magendrehung etc.) informieren wir Sie bei Interesse an dem Tier und den sich anschließenden Vermittlungsgesprächen gerne ausführlich.
Ausreise:
Buddy ist bei Übergabe geimpft, gechipt, kastriert und wird vor Ausreise auf Mittelmeerkrankheiten getestet.
Aufenthaltsort:
Tierpension in Granada (Spanien)
Informationen zum Tierheim in Albolote, Spanien
Der Tierschutzverein Asociación Amigos de los Animales ist eine private Tierschutzorganisation und finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Vermittlungsgebühren. Der Verein hat seit über 30 Jahren ein eigenes und durch die Behörden autorisiertes Tierheim, das sich in Albolote, einer Kleinstadt in der Nähe von Granada (Andalusien, Spanien), befindet. Im Tierheim selbst werden täglich ca. 50 Hunde und 20 Katzen versorgt. Weitere Tiere befinden sich in Pflegestellen bei Freiwilligen des Tierheims. Alle Mitarbeiter in Spanien und in Deutschland (Fellnasen aus Albolote) sind ehrenamtlich tätig und stecken viel Zeit, Engagement und Liebe in unser Ziel, möglichst vielen ausgesetzten und/oder misshandelten Tieren helfen zu können sowie Menschen zu helfen, die ihr Haustier - aus welchen Gründen auch immer - bei uns abgeben wollen.
Durch Vermittlungen und die damit eingehenden Schutzgebühren werden nicht annähernd die Kosten gedeckt, weshalb wir nach wie vor auf Spenden angewiesen sind. Mit Info-Ständen bei Veranstaltungen informieren wir über uns und das Thema Tierschutz, wir führen neben all der Arbeit mit unseren Tieren Kastrations-Kampagnen durch und besuchen mit den Hunden Schulen, Kindergärten und stellen unsere Arbeit in lokalen Fernseh-Sendern vor. Es soll sich schließlich auch langfristig etwas ändern in Spanien!
Bei der Mühe, die sich wirklich ALLE geben, ist ein Tierheim kein schöner Ort. Die Tiere haben zwar ein Dach über den Kopf und werden vollumfänglich versorgt, haben aber täglich nur zwei Stunden Freilauf in dem vor ihren Zwingern befindlichen Gehege während die Zwinger gereinigt werden. Zudem ist es laut und eng und sie sind extremen Witterungsverhältnissen ausgesetzt, denn in Granada ist es im Winter empfindlich kalt und regnerisch, während es im Sommer unglaublich heiß wird. Es ist und bleibt ein Tierheim, aber ganz sicher kein Ort, an dem ein Tier sein Leben verbringen sollte!
Ohne Vermittlungen ist dauerhaft kein Tierschutz möglich. Deshalb arbeiten alle Helferinnen und Helfer in Spanien und Deutschland Hand in Hand zusammen, um zu versuchen, für jedes unserer Tiere ein passendes Zuhause zu finden.
Helfen Sie uns, damit wir auch weiterhin vielen Fellnasen helfen können!
Kontakt:
Tierschutzverein Asociación Amigos de los Animales
Albolote/Granada (Spanien)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Auf Favoritenliste setzen
Steckbrief
Alter:
10 Jahre
-
Herkunftsland:Spanien
-
Geschlecht:männlich
-
Geburtsdatum:01.10.2015
-
Kastriert:ja
-
Grösse:mittel
-
Rasse:Podenco
-
Fellart:Kurzhaar
-
Gechippt:ja
-
Verträglich mit:---
-
Gebühr:---
-
Aufenthaltsort:Tierheim
-
Aufenthaltsland:spanien
Kontakt
1.
Bei Interesse an einem Tier immer zuerst Kontakt aufnehmen. Direkte Besuche sind nie erwünscht!
2.
Beschreiben Sie Ihre Wohn- und Lebenssituation, damit man sich ein Bild machen kann.
3.
Haben Sie Geduld. Die Meisten arbeiten ehrenamtlich und sind nicht ständig online.