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Beschreibung

Herkunft:
Ausland Tierschutz
Herkunftsland:
Italien
Land wo das Tier aktuell ist:
Italien
Aktueller Aufenthaltsort:
Tierheim
Geschlecht:
weiblich
Kastriert:
ja
Geboren am (Jg.):
01.03.2017
Rasse:
Mischling
Grösse:
gross
Fellart:
Langhaar
Gebühr:
Euro 515
Geeignet für:
Senioren
Haushalt ohne Kinder
Familie mit Kindern

Der Preis der Einsamkeit

Hallo, ihr Lieben, manchmal frage ich mich, ob ich hier drinnen überhaupt noch „Hund“ sein darf – oder ob ich nur noch eine Nummer bin, die man versorgt, damit sie irgendwie weiter existiert. Denn wisst ihr, was das Schlimmste ist? Nicht nur, dass ich allein bin. Sondern dass man von mir erwartet, ich solle ganz selbstverständlich sozial sein, freundlich, ausgeglichen, souverän – dabei bringt mir hier niemand Sozialverhalten bei. Wie auch? In einer Einzelbox, umgeben von Dauerlärm, ohne echte Begegnungen, ohne Lernen, ohne Spiel, ohne ein normales Leben. Hier wird nicht geübt, hier wird ausgehalten. Tag für Tag. Und das ist kein würdiges Leben.

Neulich gab es wieder einen dieser seltenen Momente, in denen ich kurz so tun durfte, als wäre ich draußen zu Hause. Und weil man verstehen wollte, wie ich mit anderen Hunden zurechtkomme, hat man einen Verträglichkeitstest gemacht. Mit Apolonio. Und ich wünschte wirklich, ich könnte euch etwas anderes erzählen – aber es ist leider nicht gut verlaufen. Apolonio war dabei kein Problem. Er ist ein ausgeglichener Hund, hat angemessen reagiert, fair, ruhig, ganz normal. Aber ich… ich wurde unsicher. Ängstlich. Mein Kopf wurde laut, mein Körper hat gemacht, was er hier drinnen lernt: Alarm. Und ich habe anders reagiert. Nicht, weil ich böse bin. Sondern weil ich in all den Monaten nicht gelernt habe, wie man sich entspannt, wie man richtig kommuniziert, wie man Begegnungen aushält. Und das bricht mir selbst das Herz. Darum muss man im Moment leider sagen: Mit anderen Hunden fällt es mir aktuell noch schwer. Ich brauche dabei viel Sicherheit, Abstand und vor allem Menschen, die mir geduldig helfen.

Aber hört bitte nicht genau hier auf zu lesen. Denn wenn es um Menschen geht, sieht die Welt in mir ganz anders aus. Mit Menschen bin ich sozial und selbstbewusst. Ich mag Nähe, ich suche sie, ich halte sie aus – ich genieße sie. Ich vertraue denen, die sich um mich kümmern. Und wenn wir laufen, dann zeige ich etwas, das hier drinnen fast schon wie ein Wunder wirkt: Ich kann mich orientieren. Ich laufe gut an der Leine, folge, schaue, gehe mit. Als würde ich sagen: „Sag mir einfach, wohin – ich komme mit.“

Vielleicht ist das mein größter Wunsch: Dass endlich jemand kommt, der mir nicht vorwirft, was mir nie beigebracht wurde. Sondern jemand, der sieht, was trotzdem noch da ist. Mut. Bindung. Hoffnung. Und vielleicht… vielleicht braucht es genau einen Menschen, damit aus diesem unwürdigen Leben wieder ein richtiges wird. Und vielleicht… vielleicht braucht es nur einen Anruf bei der Vermittlerin, damit aus meinem „Aushalten“ endlich Ankommen wird.

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Hallo, liebe Leser! Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt, meinen neuesten Eintrag zu lesen. Es ist wieder an der Zeit, euch auf den neuesten Stand zu bringen. Wusstet ihr, dass seit dem letzten Besuch der Tierschützer schon wieder neun Monate vergangen sind?

Die Zeit hier vergeht so langsam, als wäre sie eine träge Schnecke auf einem heißen Asphaltweg. Die Tage gleichen einem immer wiederkehrenden Kreislauf und mein Leben scheint in einer endlosen, trüben Spirale gefangen zu sein. So viele von uns warten verzweifelt auf eine Portion Liebe. Deshalb drücke ich mir diesmal die Daumen für ein bisschen mehr Glück! Vielleicht entdeckt mich ja heute doch mein ganz persönlicher Traummensch?

Diese Woche durfte ich endlich - nach 9 Monaten- wieder auf diese Wiese! Es war ein atemberaubendes Erlebnis! Ich habe so viele neue Dinge entdeckt, bin Treppen hoch und runter gelaufen und habe mich wie immer absolut vorbildlich verhalten.

Auf der Wiese waren auf jeden Fall diese kleinen, aufgedrehten Welpen, die sind einfach zu viel für mich! Über meine Beziehung zu meinen Hundekollegen habe ich ja schon einmal gesprochen: Ja, ich gebe es zu, ich bin ein absoluter Menschenfan! Aber wer weiß, vielleicht warten da draußen ja auch Hunde auf mich, die ich einfach noch nicht getroffen habe und die ich leiden mag? Leider kann ich das nicht herausfinden, da ich meine Tage allein in dieser Box verbringe. Aber vielleicht, nur vielleicht, bräuchte ich etwas Zeit und Unterstützung von MEINEN Menschen. Ich gebe euch mein Versprechen: Ich werde alles tun, um ein richtiges Zuhause zu finden!
Puccie - unser liebes Mädchen...Puccie - unser liebes Mädchen...Puccie - unser liebes Mädchen...Puccie - unser liebes Mädchen...Puccie - unser liebes Mädchen...Puccie - unser liebes Mädchen...

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