Der alte Wonneproppen Papi lebte zwei Jahre seines langen Lebens als Streuner in Sizilien. Er war Teil eines kleinen Rudels, das über die Jahre zu einer Familie zusammenwuchs. Die Anwohner freuten sich an den freundlichen Tieren und versorgten sie mit dem Nötigsten. So ging es allen gut und Papi führte ein zufriedenes Leben in Freiheit. Bis die Hundefänger kamen und alle ins städtische Canile brachte.
Eine Tierschützerin vor Ort, die selbst ein kleines Refugio hat, versprach den eingefangenen Hunden, sich um sie zu kümmern, sobald sie Kapazität hat. Bis sie Papi herausholen konnte, dauerte es aber schlussendlich Jahre und es dauerte nochmals geraume Zeit, bis uns ihr Hilferuf für Papi erreichte.
Papi, der im Pass eigentlich Rufus heisst, ist seit dem 18. April 2026 auf einer Pflegestelle im Zürcher Oberland und zeigt sich einiges fitter als erwartet. Auch sieht er jünger aus als er ist, läuft locker eine Stunde am Stück, liebt es zu schnüffeln und die Welt zu entdecken. Er ist einfach mit allen verträglich, vom nervigen Welpen über die überreizte Hündin bis hin zum gestandenen Rüden. Jogger, Pferde und Velofahrer kümmern ihn nicht. Er läuft perfekt an der Leine und ist immer darauf bedacht, seinen Menschen nicht zu verlieren. Dies ist der einzige Knackpunkt: Papi kann (noch) nicht allein sein. Ansonsten ist er einfach nur lieb und unkompliziert. Auch mit der Katze im Haus versteht er sich sehr gut.
Mittlerweile in die Jahre gekommen wünschen wir uns für den Bären den besten Gnadenplatz der Welt. Papi sucht ruhige Menschen, die viel Zeit für ihn haben oder ihn ins Büro mitnehmen können, auf dem Land wohnen und mit ihm interessante Schnüffelspaziergänge unternehmen. Hauptsächlich braucht er vor allem eines, etwas das er nie gehabt hat: Von seinen eigenen Menschen geliebt, umsorgt und nie mehr verlassen werden, bis ans Ende seiner Tage.
Papi ist knapp 50 cm gross und 18 Kilo schwer.
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